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<title>Magnetron</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Magnetron</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Ein <b>Magnetron</b><sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ist eine Vakuum-<a href="Laufzeitr%C3%B6hre" title="Laufzeitröhre">Laufzeitröhre</a> zur Erzeugung elektromagnetischer Wellen im <a href="Mikrowellen" title="Mikrowellen">Mikrowellenbereich</a> (ca. 0,3 bis 95&nbsp;<a href="GHz" class="mw-redirect" title="GHz">GHz</a><sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) mit einem <a href="Wirkungsgrad" title="Wirkungsgrad">Wirkungsgrad</a> von bis zu 80&nbsp;%.
</p><p>Magnetrone sind sehr effiziente, preiswerte <a href="Oszillatorschaltung" title="Oszillatorschaltung">Generatoren</a> für <a href="Hochfrequenz" title="Hochfrequenz">Hochfrequenz</a>. Leistung und Frequenz werden maßgeblich durch den mechanischen Aufbau bestimmt und sind meist nicht änderbar.
</p><p>Es wird in kontinuierlich arbeitende (<a href="Continuous_wave" title="Continuous wave">Dauerstrich</a>-) Magnetrone und Impulsmagnetrone unterschieden. Im Dauerstrichbetrieb können einige kW und im Impulsbetrieb mehr als 10&nbsp;MW erzielt werden. Magnetrone zählen zu den <a href="Elektronenr%C3%B6hre" title="Elektronenröhre">Elektronenröhren</a>.
</p>



<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aufbau">Aufbau</h2></div>
<p>Das Magnetron besteht aus einer walzenförmigen <a href="Gl%C3%BChkathode" title="Glühkathode">Glühkathode</a> (Oxid- oder Vorratskathode) im Zentrum der Vakuumröhre. Oft bildet der gewendelte Heizdraht eine direkt geheizte Kathode. Diese ist von einem massiven, zylinderförmigen <a href="Anode" title="Anode">Anodenblock</a> aus Kupfer umschlossen. Im Anodenblock befinden sich zum Beispiel strahlenförmig angeordnete, parallel zum Heizdraht verlaufende Schlitze (sog. Schlitzmagnetron). Die Tiefe der Schlitze entspricht etwa einem Viertel der <a href="Wellenl%C3%A4nge" title="Wellenlänge">Wellenlänge</a>; sie ist frequenzbestimmend. Es sind je nach Interpretation <a href="Hohlraumresonator" title="Hohlraumresonator">Hohlraumresonatoren</a>, <a href="Leitungskreis" class="mw-redirect" title="Leitungskreis">Leitungskreise</a> bzw. <a href="Hohlleiter" title="Hohlleiter">Hohlleiter</a>, die nach innen zum sogenannten Wechselwirkungsraum offen und außen kurzgeschlossen sind.
</p><p>Im Bild rechts sind es Stege, die nach innen zur Kathode hin eine segmentierte Anode bilden und rückseitig an einen Kupferzylinder angeschlossen sind (Segmentresonator, Kreistyp). Die Konstruktion kann als im Kreis angeordnete <a href="Topfkreis" title="Topfkreis">Topfkreise</a> aufgefasst werden. Die Segmente sind abwechselnd durch die beiden Ringe miteinander gekoppelt. Damit wird erreicht, dass sie zueinander gegenphasig schwingen –&nbsp;das Anschwingen weiterer Modi (und damit einer unerwünschten Frequenz) wird damit vermieden.
</p><p><a href="K%C3%BChlrippe" title="Kühlrippe">Kühlrippen</a> außen am Anodenblock ermöglichen Kühlung durch freie <a href="Konvektion" title="Konvektion">Konvektion</a>, ein Gebläse oder Wasserkühlung.
</p><p>Andere Ausführungsformen von Magnetron-Anoden sind Lochresonator und Mehrfrequenzresonator (Rising-Sun-Typ).
</p><p>Das Magnetron benötigt ein axiales Magnetfeld, das meist mit <a href="Dauermagnet" title="Dauermagnet">Dauermagneten</a> erzeugt wird.
</p><p>Einer der Hohlraumresonatoren ist mit einer Kopplungsschleife oder über einen Schlitz mit einem <a href="Hohlleiter" title="Hohlleiter">Hohlleiter</a> verbunden und dient der Leistungsentnahme.
</p>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Magnetron eines Mikrowellenherdes von der Seite: schwarz seitlich der Kühlrippen: die Magnete.</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Magnetron eines Mikrowellenherdes im Längsschnitt (Magnete und Kühlrippen entfernt).</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Magnetron eines Mikrowellenherdes zerlegt, Austrittseite rechts</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Impulsmagnetron MI-189W (7,5&nbsp;kg, ca. 8&nbsp;GHz, 60&nbsp;kW&nbsp;/&nbsp;0,5&nbsp;µs, Sowjetunion ca. um 1970)</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wirkungsweise">Wirkungsweise</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Elektronenbahnen">Elektronenbahnen</h3></div>

<p>Im Wechselwirkungsraum zwischen Kathode und Anode wirken elektrische und magnetische Felder gleichzeitig. Die Magnetfeldlinien verlaufen parallel zur Kathodenachse und durchsetzen den Wechselwirkungsraum. Liegt Spannung zwischen Anode und Kathode an, werden aufgrund des elektrischen Feldes die durch eine <a href="Gl%C3%BChkathode" title="Glühkathode">Glühkathode</a> freigesetzten Elektronen zur Anode hin beschleunigt. Das elektrische Feld bildet jedoch mit dem Magnetfeld einen <a href="Rechter_Winkel" title="Rechter Winkel">rechten Winkel</a>, daher werden die Elektronen aufgrund der <a href="Lorentzkraft" title="Lorentzkraft">Lorentzkraft</a> spiralförmig von ihrer radialen Bahn abgelenkt. Dadurch bewegen sie sich im Wechselwirkungsraum um die Kathode herum. Erst ab einer recht hohen Anodenspannung kommt es zum Stromfluss – das elektrische Feld weitet die Bahnkrümmung so weit aus, dass die Elektronenbahnen die Anode streifen (grüne Bahn in der Abbildung).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Resonante_Anodenform">Resonante Anodenform</h3></div>
<p>Die Schlitze bzw. Kammern der Anode bilden eine ringförmig geschlossene <a href="Verz%C3%B6gerungsleitung" title="Verzögerungsleitung">Verzögerungsleitung</a> aus <a href="Hohlraumresonator" title="Hohlraumresonator">Hohlraumresonatoren</a>: Elektromagnetische Schwingungen in einem Hohlraumresonator breiten sich über den Wechselwirkungsraum und die Schlitze in die anderen Hohlraumresonatoren aus. Es entsteht ein ringförmig geschlossener mehrpoliger elektromagnetischer Schwingkreis. In ihm treten <a href="Wechselspannung" title="Wechselspannung">Wechselspannungen</a> zwischen den Enden der Anodensegmente und auch Wechselströme an den inneren Oberflächen der Schlitzwände auf. Das Hochfrequenz-Feld in diesem Ringresonator tritt mit den Elektronen in Wechselwirkung. Die resultierenden Felder beeinflussen Bahn und Geschwindigkeit der Elektronen. Die Folge ist, dass Elektronen gebremst oder beschleunigt werden und sich dadurch während ihres Umlaufes Bereiche höherer und niedrigerer Elektronendichte bilden. Diese Elektronenwolken verstärken ihrerseits die Hochfrequenz-Schwingungen des Ringresonators – es tritt Selbsterregung ein. Wird die kinetische Energie eines Elektrons zu klein, so tritt es in den Anodenblock ein. Aus der Kathode wird ständig ein Überschuss an freien Elektronen nachgeliefert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Elektrischer_Anschluss">Elektrischer Anschluss</h3></div>

<p>Zur Freisetzung von Elektronen durch <a href="Gl%C3%BChemission" class="mw-redirect" title="Glühemission">Glühemission</a> besitzen Magnetrone eine elektrisch geheizte <a href="Gl%C3%BChkathode" title="Glühkathode">Glühkathode</a>. Diese ist oft direkt geheizt oder ein Heizanschluss ist mit der Kathode verbunden. Da Anodenblock, Magnet, Hohlleiterflansch bzw. Antennenstift Massepotential haben, muss die Heizspannungsversorgung des Magnetrons (mehrere Kilovolt) gegen Masse isoliert ausgeführt sein. An der Kathode liegt die gegenüber der Anode und somit <a href="Masse_(Elektronik)" title="Masse (Elektronik)">Masse</a> negative Betriebsspannung an.
</p><p>Die nebenstehende Abbildung zeigt die typische Schaltung eines Magnetron im Mikrowellenherd:
Die 2000-V-Hochspannungswicklung ist einseitig geerdet und lädt, wenn ihr erdseitiges Ende den Minuspol bildet, über die Halbleiterdiode den Kondensator auf etwa 2800&nbsp;V auf, während am Magnetron selbst nur die Flussspannung der Diode liegt. Kehrt sich dagegen in der nächsten Halbwelle die Spannung in der Hochspannungswicklung um, addiert sich die Spannung der Hochspannungswicklung und die des in Reihe geschalteten, geladenen Kondensators zur Anodenspannung von rund 5600&nbsp;V. Es fließt kurzzeitig Strom durch das Magnetron. Die Kombination aus Kondensator und Diode ist ein <a href="Spannungsverdoppler" title="Spannungsverdoppler">Spannungsverdoppler</a>. Das Magnetron arbeitet nur während einer Halbwelle im Rhythmus der Netzfrequenz.
</p><p>Im Bild des Impulsmagnetrons MI-189 (МИ-189А bis МИ-189Д) ist es der rotbraune Kunststoffkörper, der die Heizspannungs- und Kathodenanschlüsse gegen den Metallkörper des Magnetrons bzw. die Anode isoliert. Das МИ-189 hat eine Anodenspannung von etwa 13&nbsp;kV, dementsprechend lang ist die Hülse.
</p><p>Sobald das Magnetron in Betrieb genommen wird, fällt ein kleiner Teil der Elektronen auf die Kathode zurück, und es wird <a href="W%C3%A4rmeenergie" class="mw-redirect" title="Wärmeenergie">Wärmeenergie</a> frei. Daher muss besonders bei kontinuierlich arbeitenden Magnetronen die Heizspannung für die Kathode im Betrieb reduziert werden, um Übertemperatur zu vermeiden. In den technischen Daten von Magnetronen ist auch ein Maximalwert des <a href="Stehwellenverh%C3%A4ltnis" title="Stehwellenverhältnis">Stehwellenverhältnisses</a> (VSWR) angegeben. Eine Fehlanpassung führt ebenfalls zu Überlastung.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anwendungen">Anwendungen</h2></div>

<p>Einsatzgebiete von <a href="Continuous_wave" title="Continuous wave">Dauerstrich</a>-Magnetronen sind hauptsächlich industrielle Erwärmung und Trocknung (<a href="Hochfrequenz" title="Hochfrequenz">HF</a>-Heizung), Plasmaerzeugung und der <a href="Mikrowellenherd" title="Mikrowellenherd">Mikrowellenherd</a>.
</p><p>In <a href="Schwefellampe" title="Schwefellampe">Schwefellampen</a> und manchen <a href="Ionenquelle" title="Ionenquelle">Ionenquellen</a> dient ein Magnetron zur Plasmaerzeugung.
</p><p>Impuls-Magnetrone werden in Impuls-<a href="Radar" title="Radar">Radargeräten</a> auch heute noch oft zur Erzeugung der Sendeimpulse verwendet.
</p><p>Zum <a href="Sputtern" title="Sputtern">Sputtern</a> (engl. für zerstäuben) werden neben anderen Techniken auch Magnetrone eingesetzt.
</p><p>In <a href="Elektromagnetischer_Puls" class="mw-redirect" title="Elektromagnetischer Puls">EMP</a>-Waffen werden Impuls-Magnetrone sehr hoher Leistung verwendet: Dabei wird mittels gerichteter HF-Energie versucht, gegnerische Elektronik zu zerstören.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>

<p>Der Physiker <a href="Heinrich_Greinacher" title="Heinrich Greinacher">Heinrich Greinacher</a> entwickelte vor 1912 eine Röhre, um das Verhältnis der Ladung des Elektrons zu dessen Masse zu messen, und stellte die grundlegenden mathematischen Gleichungen auf. Die Röhre funktionierte jedoch aufgrund unzureichenden Vakuums in ihrem Inneren und ungenügender Elektronenemission nicht.
</p>
<p> Der Physiker <a href="Albert_W._Hull" title="Albert W. Hull">Albert W. Hull</a> aus den USA nutzte die Veröffentlichung von Greinacher, erweiterte die Theorie der Flugbahnen von Elektronen im Magnetfeld und entwickelte eine magnetisch gesteuerte Verstärkerröhre, der er den Namen Magnetron gab. Hull entwickelte bei der Firma General Electric (GEC) 1921 ein erstes solches Magnetron, das aus mehreren <a href="Koaxial" title="Koaxial">koaxialen</a>, zylinderförmig angeordneten Anodenwänden (engl. <i>split-anode magnetron</i>) und einer Kathode bestand. Durchsetzt wird die Anordnung von einem longitudinalen magnetischen Feld einer externen Spule. Der Spulenstrom steuert über das Magnetfeld den Elektronenstrom. Das Ziel war, magnetisch gesteuerte Relais oder Verstärker zu bauen. Sie sollten den Steuerelektroden der Firma Western Electric Co. Konkurrenz machen. Dabei wurde entdeckt, dass diese Magnetrone auch Hochfrequenz erzeugten.
</p><p>Eine davon unabhängige Entwicklung fand 1921 durch <a href="Erich_Habann" title="Erich Habann">Erich Habann</a> in <a href="Jena" title="Jena">Jena</a> und <a href="August_%C5%BD%C3%A1%C4%8Dek" title="August Žáček">August Žáček</a> in <a href="Prag" title="Prag">Prag</a> statt. Habann entwickelte ein Magnetron mit geteiltem Anodenzylinder, das Frequenzen von 100&nbsp;MHz erzeugte. Der wesentliche Unterschied zu dem Magnetron von Hull bestand darin, dass Habann (wie in heutigen Magnetronen) ein <a href="Magnetisches_Gleichfeld" class="mw-redirect" title="Magnetisches Gleichfeld">magnetisches Gleichfeld</a> verwendete. Die Bedingungen, um die Dämpfung aufzuheben (Schaffung eines negativen differentiellen Innenwiderstandes), konnte Habann präzise vorausberechnen. Žáček konnte mit einer massiven Zylinderanode Frequenzen von 1&nbsp;GHz erreichen. Durch Schlitze in der Anode gelang <a href="Okabe_Kinjir%C5%8D" title="Okabe Kinjirō">Kinjirō Okabe</a> (1896–1984) an der <a href="Universit%C3%A4t_T%C5%8Dhoku" title="Universität Tōhoku">Universität Tōhoku</a> in <a href="Sendai" title="Sendai">Sendai</a> (<a href="Japan" title="Japan">Japan</a>) 1929 mit Frequenzen von 5,35&nbsp;GHz der Durchbruch für Magnetrone im Zentimeter-Wellenbereich.
</p>

<p>Am 27. November 1935 meldete <a href="Hans_Erich_Hollmann" title="Hans Erich Hollmann">Hans Erich Hollmann</a> sein Patent<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> für das Mehrkammer-Magnetron an, das am 12. Juli 1938 erteilt wurde.
</p><p>Im Frühjahr 1939 entwickelten S. Nakajima <a href="Et_al." title="Et al.">et al.</a> am JCR Japan das weltweit erste Hohlraummagnetron mit Hohlraumresonator. Das M-3 genannte Magnetron war wassergekühlt und hatte bei 10 cm Wellenlänge eine Leistung von 500 Watt.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1940, also ein Jahr nach den Japanern, entwickelten die britischen Physiker <a href="John_Turton_Randall" title="John Turton Randall">John Turton Randall</a> und Henry Albert Howard Boot eine verbesserte Variante von Hollmanns Mehrkammer-Magnetron, indem sie ein Flüssig-Kühlsystem verwendeten und die Anzahl der Resonanzkammern von vier auf sechs erhöhten. Damit konnten sie die Ausgangsleistung verhundertfachen. Das erlaubte zwei Jahre später die Entwicklung sehr leistungsfähiger Magnetronsender für Radargeräte mit sehr kurzer Wellenlänge und dadurch hohem <a href="Impulsvolumen" title="Impulsvolumen">Auflösungsvermögen</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Heinrich_Greinacher" title="Heinrich Greinacher">Heinrich Greinacher</a>: <i>Über eine Anordnung zur Bestimmung von e/m.</i> In: <i>Verhandlungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.</i> Bd. 14, 1912, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220420-0195%22&amp;key=cql">0420-0195</a></span></span>, S. 856–864.</li>
<li><a href="Albert_W._Hull" title="Albert W. Hull">Albert W. Hull</a>: <i>The Measurement of Magnetic Fields of Medium Strength by Means of a Magnetron.</i> In: <i><a href="Physical_Review" title="Physical Review">Physical Review</a>.</i> Bd. 22, Nr. 3, 1923, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220031-899X%22&amp;key=cql">0031-899X</a></span></span>, S. 279–292, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1103/PhysRev.22.279">10.1103/PhysRev.22.279</a></span>.</li>
<li><a href="Erich_Habann" title="Erich Habann">Erich Habann</a>: <i>Eine neue Generatorröhre.</i> In: <i>Zeitschrift für Hochfrequenztechnik. Jahrbuch der drahtlosen Telegraphie und Telephonie.</i> Bd. 24, 1924, <a href="Zeitschriftendatenbank" title="Zeitschriftendatenbank">ZDB</a>-ID <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=1011026-4&amp;key=zdb">1011026-4</a></span>, S. 115–120, 135–141, (zugleich: Jena, Universität, Dissertation, 1924).</li>
<li><a href="August_%C5%BD%C3%A1%C4%8Dek" title="August Žáček">August Žáček</a>: <i>Nová metoda k vytvoření netlumených oscilací (Předběžná zpráva).</i> In: <i>Časopis pro pěstování matematiky a fysiky.</i> Bd. 53, Nr. 4, 1924, <a href="Zeitschriftendatenbank" title="Zeitschriftendatenbank">ZDB</a>-ID <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=201513-4&amp;key=zdb">201513-4</a></span>, S. 378–380.</li>
<li><a href="Hans_Erich_Hollmann" title="Hans Erich Hollmann">Hans E. Hollmann</a>: <i>Physik und Technik der ultrakurzen Wellen. Band 1: Erzeugung ultrakurzwelliger Schwingungen.</i> Springer, Berlin 1936, Kapitel 4.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Magnetron" class="extiw external" title="wikt:Magnetron">Wiktionary: Magnetron</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Magnetron?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Magnetron</a></span></b>&nbsp;– Album mit Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://hyperphysics.phy-astr.gsu.edu/hbase/waves/magnetron.html">Funktionsweise eines Magnetrons</a> (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=oh-sY8RctSs&amp;index=30">Das Magnetron</a> (<a href="YouTube" title="YouTube">YouTube</a>-Video über Funktionsweise eines Magnetrons, 6. Oktober 2024)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.radartutorial.eu/08.transmitters/Magnetron.de.html">Funktionsweise eines Magnetrons</a> (deutsch, englisch, französisch, türkisch)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">Massachusetts Institute of Technology Radiation Laboratory Series, Volume 6, Microwave Magnetrons, edited by George B. Collins, 1948</cite>. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/MITRadiationLaboratorySeries06MicrowaveMagnetrons">archive.org</a> [abgerufen am 12.&nbsp;Dezember 2025]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Magnetron&amp;rft.btitle=Massachusetts+Institute+of+Technology+Radiation+Laboratory+Series%2C+Volume+6%2C+Microwave+Magnetrons%2C+edited+by+George+B.+Collins%2C+1948&amp;rft.genre=book" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">The Engineering Handbook, Second Edition</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Electrical Engineering Handbook</cite>. 29.&nbsp;Juni 2004, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221097-9409%22&amp;key=cql">1097-9409</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>1046</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1201/9781420039870">10.1201/9781420039870</a></span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Magnetron&amp;rft.atitle=The+Engineering+Handbook%2C+Second+Edition&amp;rft.date=2004-06-29&amp;rft.doi=10.1201%2F9781420039870&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issn=1097-9409&amp;rft.jtitle=Electrical+Engineering+Handbook&amp;rft.pages=1046" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
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